Ergänzende Ressource zur Lektion „Fotos auf dem Smartphone verstecken: die eingebauten Optionen“ – Kurs Online-Sicherheit
Fotos auf dem Smartphone verstecken zu wollen, ist völlig normal, und die Gründe sind fast immer alltäglich: Sie reichen jemandem Ihr Telefon, um ein Bild zu zeigen, und möchten nicht, dass er zum nächsten weiterwischt. iPhone und Android bringen dafür eigene Funktionen mit. Es lohnt sich zu wissen, wovor sie tatsächlich schützen – und wovor nicht.
Keine deutsche Behörde widmet dem Verstecken von Fotos eine eigene Seite. Die Namen und die Funktionsweise stammen deshalb aus den deutschsprachigen Hilfeseiten von Apple und Google. Zu dem, was ein Foto beim Teilen verrät, und zu Apps, die Zugriff auf Ihre Bilder verlangen, äußern sich dagegen das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und die Verbraucherzentrale sehr deutlich.
Der Kerngedanke: Seien Sie sich im Klaren, vor wem Sie etwas schützen. Gegenüber einer Person, die Ihr Smartphone in der Hand hält, funktionieren die eingebauten Funktionen gut. Gegenüber jemandem, der Ihren Entsperrcode kennt oder technischen Zugriff auf ein entsperrtes Gerät hat, sind sie Ordnung, keine Sicherheit.
A. Warum das wichtig ist
Die typische Situation ist nicht dramatisch: Sie geben Ihr Smartphone weiter, um ein Foto zu zeigen, und Ihr Gegenüber wischt weiter. Oder Sie öffnen in einer Besprechung die Galerie, und eine Miniaturansicht ist für alle im Raum zu sehen.
iPhone und Android haben beide eingebaute Wege, bestimmte Bilder aus der normalen Fotoübersicht herauszunehmen. Auf beiden Systemen lassen sie sich mit derselben Prüfung schützen, die auch das Telefon entsperrt: Gesicht, Fingerabdruck oder Code.
Auf dem iPhone heißt die Funktion Album „Ausgeblendet“. Auf Android übernimmt das in der Regel der „gesperrte Ordner“ von Google Fotos, der auf allen Android-Geräten ab Android 6 funktioniert, nicht nur bei einer bestimmten Marke. Einige Hersteller bieten zusätzlich einen eigenen geschützten Bereich an.
B. Die wichtigsten Begriffe
Sechs Gedanken dazu, was diese Funktionen sind – und was nicht.
Das Album „Ausgeblendet“ auf dem iPhone
Ausgeblendete Fotos verschwinden aus der Mediathek und landen in einem eigenen Album mit dem Namen „Ausgeblendet“. In den Einstellungen der Fotos-App können Sie dieses Album zusätzlich ganz aus der Übersicht nehmen.
Warum das für Sie wichtig ist: Die Funktion löst den Alltagsfall gut, und sie ist deutlich besser geworden. Apple schreibt: „In iOS 16, iPadOS 16.1 und macOS Ventura und neuer ist das Album ‚Ausgeblendet‘ standardmäßig gesperrt“. Zum Öffnen braucht es also Face ID, Touch ID oder den Code; früher war das Album nur beiseitegelegt. Ebenfalls gut zu wissen: Wenn Sie iCloud-Fotos nutzen, ist ein Foto, das Sie auf einem Gerät ausblenden, laut Apple auch auf Ihren anderen Geräten ausgeblendet.
Der gesperrte Ordner auf Android
Google beschreibt die Funktion so: „In der Google Fotos App können Sie vertrauliche Fotos und Videos in einem Ordner speichern, der durch die Displaysperre des Geräts geschützt ist.“
Warum das für Sie wichtig ist: Genau das brauchen Sie, wenn Sie Ihr Telefon aus der Hand geben. „Elemente im gesperrten Ordner werden nicht in der Fotoübersicht, in den Erinnerungen, in der Suche oder in Alben angezeigt.“ Wichtig ist die Frage der Datensicherung (Backup): Der gesperrte Ordner kann gesichert werden, muss es aber nicht. Google warnt ausdrücklich, dass nicht gesicherte Elemente verloren gehen, wenn Sie die App deinstallieren, ihre Daten löschen oder das Gerät beschädigt wird oder verloren geht.
Wovor das schützt
Jemand, der auf Ihrem entsperrten Smartphone durch die Bilder wischt; eine Miniaturansicht, die auf einem geteilten Bildschirm auftaucht; eine App, die Ihre Galerie ausliest.
Warum das für Sie wichtig ist: Das ist für fast alle Menschen das realistische Risiko, und die eingebauten Funktionen setzen genau dort an.
Wovor es nicht schützt
Vor jemandem, der Ihren Entsperrcode kennt, oder vor jemandem mit technischem Zugriff auf ein entsperrtes Gerät.
Warum das für Sie wichtig ist: „Ausgeblendet“ oder „gesperrt“ klingt stärker, als es ist. Der eigentliche Schutz ist die Verschlüsselung des Geräts, zusammen mit Ihrem Code. Das BSI hält dazu fest: „Bei modernen Smartphones ist die Verschlüsselung des internen Speichers voreingestellt.“ Das Verstecken ist eine Ordnungsebene darüber. Und weil die Sperre des Albums dieselbe ist wie die Sperre des Telefons, ist das Album nie privater als Ihr Code: Kennt jemand anderes ihn, ändern Sie ihn, bevor Sie sich auf diese Funktion verlassen. Wie lang dieser Code sein sollte, sagt die Verbraucherzentrale klar: „Wenn Sie eine PIN als Displaysperre nutzen möchten, verwenden Sie mehr als vier Ziffern!“
Metadaten von Fotos
Metadaten sind Informationen, die mit jedem Foto gespeichert werden: wann es aufgenommen wurde, oft wo, und mit welchem Gerät.
Warum das für Sie wichtig ist: Das spielt beim Teilen häufiger eine Rolle als das Verstecken. Ein verschicktes Bild kann den Ort verraten, an dem es entstanden ist – etwa Ihre Wohnung –, wenn diese Angabe nicht entfernt wurde. Das BSI rät: „Löschen Sie mit entsprechenden Apps die Ortsangaben aus den Metadaten der Fotos, die Sie ins Internet laden.“ Dafür brauchen Sie heute meist keine zusätzliche App mehr: Das iPhone bietet die Option direkt beim Teilen, und in der Kamera lässt sich das Speichern des Standorts auf beiden Systemen ganz abschalten. Das entspricht unserer Empfehlung R32, „Fotos ohne Standortangabe“. Fachleute sprechen von Geotagging.
Tresor-Apps von Drittanbietern
Apps, die anbieten, Ihre Fotos hinter einem eigenen Code zu verstecken, oft als „Foto-Tresor“ beworben.
Warum das für Sie wichtig ist: Bei dieser Kategorie ist Vorsicht angebracht. Eine solche App verlangt Zugriff auf Ihre gesamte Galerie, und von außen können Sie kaum beurteilen, wie sorgfältig sie mit dem umgeht, was sie verwahren soll. Das BSI empfiehlt, Apps nur aus vertrauenswürdigen Quellen zu installieren und darauf zu achten, dass sie „nur auf die Smartphone-Funktionen zugreifen können, die für den Anwendungszweck nötig und plausibel sind“. Die Verbraucherzentrale formuliert es so: „Erlauben Sie der App, nur auf Informationen zuzugreifen, die Sie für die Nutzung eines Dienstes wirklich brauchen.“ Die eingebauten Funktionen sind sicherer – und kostenlos.
C. Ein Beispiel aus der Praxis: das Smartphone weiterreichen
Sie möchten jemandem ein Foto von letzter Woche zeigen. Sie entsperren das Telefon, öffnen die Galerie und reichen es weiter.
- Die Person sieht sich das Foto an.
- Dann wischt sie weiter, wie man das eben tut, und sieht das nächste Bild und das übernächste.
Nichts Böswilliges ist passiert. Genau für diese Situation gibt es die eingebauten Funktionen, und sie ist mit Abstand die häufigste.
Mit eingeschalteter Funktion
- Die Bilder, die Sie lieber nicht zeigen möchten, liegen im Album „Ausgeblendet“ oder im gesperrten Ordner.
- Sie erscheinen weder in der normalen Fotoübersicht noch bei den zuletzt hinzugefügten Bildern oder in den Erinnerungen, die das Telefon selbst zusammenstellt.
- Um sie zu öffnen, braucht es Gesicht, Fingerabdruck oder Code – und die hat die Person mit Ihrem Telefon in der Hand nicht.
Prüfen Sie auf Ihrem eigenen Gerät noch eines: Wird das, was Sie verstecken, gesichert oder nicht? Auf dem iPhone bleiben ausgeblendete Fotos mit iCloud-Fotos auf allen Ihren Geräten ausgeblendet. Auf Android hängt es davon ab, ob die Sicherung des gesperrten Ordners eingeschaltet ist: Wenn nicht, sind die Inhalte laut Google „nur auf diesem Gerät gespeichert“ und mit dem Gerät verloren. Beides kann richtig sein – entscheiden Sie es bewusst, statt es anzunehmen.
D. Probieren Sie es aus: einrichten und die Metadaten prüfen
Eine Viertelstunde. Die zweite Hälfte gilt für jedes Foto, das Sie künftig teilen.
Schritt 1 – Die Funktion finden
- iPhone: Halten Sie ein Foto gedrückt und tippen Sie auf „Ausblenden“. Prüfen Sie dann, ob das Album „Ausgeblendet“ gesperrt ist. Wenn Sie es auch in der Übersicht nicht sehen möchten, schalten Sie unter Einstellungen > Apps > Fotos die Option „Album ‚Ausgeblendet‘ einblenden“ aus (bei älteren iOS-Versionen liegt die Fotos-App direkt in den Einstellungen).
- Android: Wählen Sie in Google Fotos ein Bild aus, tippen Sie auf „Hinzufügen zu“ und dann auf „In den gesperrten Ordner verschieben“.
- Hat Ihr Telefon zusätzlich einen geschützten Bereich des Herstellers, erklärt die Hilfe des Herstellers, wo Sie ihn finden.
Schritt 2 – Die Sperre prüfen
- Schließen Sie die Galerie, öffnen Sie sie erneut und prüfen Sie, ob die versteckten Bilder Gesicht, Fingerabdruck oder den Gerätecode verlangen.
- Wenn nicht, ist die Einstellung nicht so, wie Sie dachten – und bei iOS-Versionen vor iOS 16 war das Album tatsächlich nicht gesperrt.
Schritt 3 – Die Datensicherung verstehen
- Prüfen Sie, ob das Versteckte in Ihre Datensicherung einbezogen ist. Auf Android sehen Sie das in den Einstellungen des gesperrten Ordners.
- Ist es gesichert, ist es vor der Person mit Ihrem Telefon geschützt, existiert aber auch anderswo. Ist es nicht gesichert, verschwindet es mit dem Gerät.
- Liegt dort etwas, das Ihnen wichtig ist, bewahren Sie eine Kopie an einem sicheren, verschlüsselten Ort auf.
Schritt 4 – Sehen, was ein Foto beim Teilen verrät
- iPhone: Tippen Sie beim Teilen oben auf „Optionen“ und schalten Sie „Standort“ aus, bevor Sie das Bild verschicken. Über der Taste erscheint dann „Standort nicht eingeschlossen“. Wenn die Kamera den Standort gar nicht erst speichern soll: Einstellungen > Datenschutz & Sicherheit > Ortungsdienste > Kamera > „Nie“.
- Android: Google Fotos gibt bei Links, neuen Alben und Unterhaltungen innerhalb der App den Aufnahmeort standardmäßig nicht weiter. Laden Sie ein Foto aber herunter oder verschicken Sie die Datei per E-Mail oder über eine andere App, bleibt der ursprüngliche Standort laut Google erhalten. Der zuverlässigste Weg ist daher, in den Einstellungen der Kamera-App das Speichern des Standorts auszuschalten; die Bezeichnung der Option unterscheidet sich je nach Hersteller.
- Machen Sie den Test einmal mit einem Foto, das Sie zu Hause aufgenommen haben: Sehen Sie sich in den Details des Bildes an, was vorher und was nachher angehängt ist.
Schritt 4 hat die größte Reichweite. Das Verstecken betrifft Ihr eigenes Gerät; das Entfernen der Metadaten betrifft jedes Foto, das Sie an irgendjemanden schicken.
E. Videos, Artikel und weitere Ressourcen
Deutschsprachige Hilfeseiten von Apple und Google für die Funktionen selbst, deutsche institutionelle Quellen für Metadaten, App-Berechtigungen und die Displaysperre, Anlaufstellen für den Fall, dass Bilder zum Problem geworden sind, und eine internationale Referenz.
Deutsche Quellen
Apple – Fotos auf iPhone, iPad, Mac oder Apple Vision Pro mit dem Album „Ausgeblendet“ ausblenden
Wie Sie Fotos ausblenden, seit welcher Version das Album standardmäßig gesperrt ist und was mit iCloud-Fotos geschieht.
https://support.apple.com/de-de/104987
Google – Vertrauliche Fotos und Videos in gesperrten Ordnern ausblenden
Die Android-Seite: was der gesperrte Ordner tut, wie Sie Elemente hineinverschieben und was ohne Sicherung verloren geht.
https://support.google.com/photos/answer/10694388?hl=de&co=GENIE.Platform%3DAndroid
Apple – Standortmetadaten in der App „Fotos“ verwalten
Was Empfängerinnen und Empfänger von einem geteilten Foto sehen können und wie Sie den Standort vor dem Teilen entfernen.
https://support.apple.com/de-de/guide/personal-safety/ips0d7a5df82/web
Google – So schützt Google Fotos Daten zum Aufnahmeort
Wann Google Fotos den Aufnahmeort weitergibt und wann nicht.
https://support.google.com/photos/answer/11190100?hl=de
Google – Standorte bei Fotos (Android)
Einstellungen für geteilte Alben und Unterhaltungen und der Hinweis, dass beim Herunterladen oder Versenden per E-Mail der Standort erhalten bleibt.
https://support.google.com/photos/answer/6153599?hl=de&co=GENIE.Platform%3DAndroid
Google – Standorteinstellungen der Kamera ändern
Wie Sie festlegen, ob die Kamera Ihren Fotos Standortinformationen hinzufügt, mit den Bezeichnungen je nach Hersteller.
https://support.google.com/photos/answer/9921876?hl=de
BSI – Smartphone und Tablet effektiv schützen
Die Grundregeln für mobile Geräte, darunter der Rat, Ortsangaben aus den Metadaten von Fotos zu löschen, und der Hinweis auf die voreingestellte Verschlüsselung.
https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/Verbraucherinnen-und-Verbraucher/Informationen-und-Empfehlungen/Cyber-Sicherheitsempfehlungen/Basisschutz-fuer-Computer-Mobilgeraete/Schutz-fuer-Mobilgeraete/schutz-fuer-mobilgeraete.html
BSI – Sicherer Umgang mit Apps auf mobilen Geräten
Worauf Sie bei Berechtigungen achten, bevor Sie einer App Zugriff auf Kamera, Standort oder Speicher geben.
https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/Verbraucherinnen-und-Verbraucher/Informationen-und-Empfehlungen/Cyber-Sicherheitsempfehlungen/Basisschutz-fuer-Computer-Mobilgeraete/Schutz-fuer-Mobilgeraete/Sicherheit-bei-Apps/sicherheit-bei-apps.html
Verbraucherzentrale – Apps und Datenschutz: So schützen Sie Ihre persönlichen Daten
Wie Sie Berechtigungen auf iPhone und Android nachträglich prüfen und einschränken, auch für den Zugriff auf Fotos.
https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/digitale-welt/mobilfunk-und-festnetz/apps-und-datenschutz-so-schuetzen-sie-ihre-persoenlichen-daten-6431
Google – App-Berechtigungen auf einem Android-Smartphone ändern
Wo Sie einer App die Berechtigung „Fotos und Videos“ wieder entziehen.
https://support.google.com/android/answer/9431959?hl=de
Verbraucherzentrale – Smartphones sicher sperren
Vor- und Nachteile von PIN, Muster, Fingerabdruck und Gesichtserkennung, mit dem Hinweis, dass einfache Selfie-Kameras sich mit Fotos überlisten lassen.
https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/digitale-welt/mobilfunk-und-festnetz/smartphones-sicher-sperren-13788
Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen – Sexting: Phänomenbeschreibung, rechtliche Einordnung, Präventionstipps (PDF)
Was rechtlich gilt, wenn intime Bilder ohne Zustimmung weitergegeben werden, und was Sie dann tun können: beim Anbieter melden, rechtlichen Rat einholen, Anzeige erstatten.
https://bonn.polizei.nrw/sites/default/files/2025-01/praventionshinweis-sexting-deutsch.pdf
klicksafe – Sexualisierte Gewalt durch Bilder
Wenn intime Bilder ohne Zustimmung weitergegeben oder damit gedroht wird, besonders wenn Kinder und Jugendliche betroffen sind: Informationen und Hinweise auf Hilfsangebote.
https://www.klicksafe.de/sexualisierte-gewalt-durch-bilder
klicksafe – Meldestellen und Hilfsangebote
Die Übersicht der Beratungs- und Meldestellen, darunter die Nummer gegen Kummer und jugendschutz.net.
https://www.klicksafe.de/hilfsangebote
WEISSER RING – Opfer-Telefon 116 006
Das bundesweite Hilfetelefon für Menschen, die Opfer einer Straftat geworden sind, auch wenn das Teilen von Bildern zum Problem geworden ist. Kostenfrei und anonym, täglich von 7 bis 22 Uhr.
https://weisser-ring.de/hilfe-fuer-opfer/opfer-telefon
Internationale Referenzen
Electronic Frontier Foundation – Keeping your data safe (auf Englisch)
Die Verschlüsselung des Geräts, die der eigentliche Schutz unter allen Versteckfunktionen ist: Ein verstecktes Foto bleibt auf einem entsperrten Telefon lesbar. Sie bleibt, weil keine deutsche Verbraucherseite diesen Zusammenhang so ausführlich erklärt.
https://ssd.eff.org/module/keeping-your-data-safe
Links geprüft am 26. September 2026, ergänzt am 9. Oktober 2026. Falls sich eine Adresse geändert hat, genügt meist die Suche nach dem Titel auf der Website der Einrichtung.
F. Das Cyber-Welfare-Framework: Kompetenzen, Bewusstsein, Sicheres Verhalten
Diese Lektion gehört zur Säule Kompetenzen, Stufe FL2 – Einsteiger, und sie ist besonders praktisch: zwei Funktionen und eine Gewohnheit. Nebenbei stärkt sie das digitale Bewusstsein dafür, was ein Foto über Sie verrät.
Kompetenzen
- Das Album „Ausgeblendet“ oder den gesperrten Ordner nutzen und prüfen, ob es wirklich gesperrt ist.
- Den Standort entfernen, bevor Sie ein Foto teilen, oder ihn in der Kamera gar nicht erst speichern.
- Beurteilen, ob eine App von Drittanbietern Zugriff auf Ihre Galerie verdient – mit dem Maßstab von BSI und Verbraucherzentrale: nur, was für den Zweck nötig ist.
Für Fachleute und Organisationen
- Daran denken, dass Fotos, die bei der Arbeit entstehen, beim Teilen nach außen Ort und Uhrzeit mitnehmen können.
Bewusstsein
- Verstehen, dass diese Funktionen vor einer Person schützen, nicht vor technischem Zugriff.
- Wissen, dass die Sperre des Albums die Sperre des Telefons ist, nur ein zweites Mal abgefragt.
- Erkennen, dass Metadaten mit dem Bild reisen.
- Prüfen, was mit der Sicherung des Versteckten geschieht, statt es anzunehmen.
Für künftige Trainerinnen und Trainer sowie Botschafterinnen und Botschafter
- Den Grund, warum jemand Fotos verstecken möchte, als Privatsache behandeln. Menschen haben alltägliche Gründe, und die Funktion ist ein normaler Teil des Telefons.
Sicheres Verhalten
- Einen starken Entsperrcode verwenden: Er ist der eigentliche Schutz darunter.
- Den Standort entfernen, bevor Sie Fotos teilen.
- Eingebaute Funktionen den Tresor-Apps von Drittanbietern vorziehen.
Für Organisationen
- Metadaten in die Hinweise zum Teilen von Bildern nach außen aufnehmen.
G. Fragen zum Weiterdenken
- Was passiert, wenn Sie Ihr Smartphone weiterreichen, um ein Foto zu zeigen, und die Person weiterwischt?
- Wissen Sie, ob Ihr verstecktes Album wirklich gesperrt ist oder nur aus dem Weg geräumt?
- Haben Sie sich schon einmal angesehen, welche Daten an einem Foto hängen, das Sie verschickt haben?
- Hat eine App von Drittanbietern Zugriff auf Ihre gesamte Galerie? Wofür braucht sie ihn?
- Kennt außer Ihnen noch jemand Ihren Entsperrcode?
H. Was Sie jetzt tun können
Die Empfehlungen (R) und Sicherheitsmaßnahmen (MS) aus der Cyber-Welfare-Datenbank, die hier greifen.
Das Gerät darunter
- R5, MS4 – Eine sechsstellige PIN auf dem Telefon, oder ein noch stärkerer Code: Von ihm hängen die Verschlüsselung des Speichers und die Sperre dieser Funktionen ab.
- R7 – Die Bildschirmsperre nach Inaktivität: Sperren Sie den Bildschirm nach der kürzesten verfügbaren Zeit.
- MS3 – Biometrie ist hier die richtige Wahl: Sie sperrt das Album, ohne dass jemand, der zusieht, Ihren Code erfährt. Eine Einschränkung nennt die Verbraucherzentrale: „Viele Selfie-Kameras lassen sich mit Fotos überlisten.“ Arbeitet Ihr Telefon mit einer einfachen Gesichtserkennung über die Frontkamera statt mit einer 3D-Kamera, ist der Fingerabdruck die sicherere Wahl.
Was das Gerät verlässt
- R32 – Fotos ohne Standortangabe: Schalten Sie die Standortangabe in der Kamera aus. Das löst das Problem an der Quelle.
- MS7 – Prüfen Sie, welche Apps Zugriff auf Ihre Fotos haben, und entziehen Sie ihn allen, die ihn nicht brauchen.
- R19 – Die regelmäßige Sicherung von Fotos und Videos: Denken Sie daran, dass sich nicht wiederherstellen lässt, was nicht gesichert ist.
Mindestschritt: Prüfen Sie, ob Ihr verstecktes Album Gesicht, Fingerabdruck oder Code verlangt, und entfernen Sie beim nächsten Foto, das Sie teilen, den Standort.
Sind Bilder bereits ohne Ihre Zustimmung weitergegeben worden oder droht jemand damit, geht es nicht mehr um Einstellungen. Das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen erinnert daran, dass „niemand“ ohne die Zustimmung der abgebildeten Person Fotos oder Videos weitergeben darf (Recht am eigenen Bild nach dem Kunsturhebergesetz; bei Aufnahmen aus dem höchstpersönlichen Lebensbereich kann zusätzlich § 201a StGB greifen). Es rät, die Bilder beim Anbieter zu melden, über dessen Dienst sie verbreitet wurden, und sie entfernen zu lassen, und Anzeige zu erstatten. Die Anzeige erstatten Sie über die Onlinewache der Polizei Ihres Bundeslandes. Hilfe finden Sie beim Opfer-Telefon 116 006 des WEISSER RINGS und über die Hilfsangebote, die klicksafe zusammenstellt. Dies ist eine allgemeine Information und ersetzt keine Rechtsberatung.
Kurz gesagt
- iPhone und Android haben das Verstecken von Fotos eingebaut, und auf dem iPhone ist das Album „Ausgeblendet“ seit iOS 16 standardmäßig gesperrt.
- Es schützt vor einer Person, die Ihr Telefon in der Hand hält – der realistischen Situation.
- Der Schutz darunter sind Verschlüsselung und Entsperrcode: Das Album ist nie privater als Ihr Code.
- Prüfen Sie, was mit der Datensicherung des Versteckten geschieht, statt es anzunehmen.
- Den Standort vor dem Teilen zu entfernen, zählt öfter als das Verstecken.
Weitere Ressourcen dieses Kurses
Die Schutzmechanismen darunter:
- Verschlüsselung des Smartphones: schon aktiv und gut zu verstehen
- Den Entsperrcode wählen: die richtige Methode für Ihr Smartphone
- App-Berechtigungen: entscheiden, worauf jede App zugreift
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Wenn Sie den ganzen Weg gehen möchten: Das Cyber-Welfare-Programm ist kostenlos und für alle offen.










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